Blog

res•o•nant

Medulla bei res·o·nant

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.
Als wichtiges Element der Installation sind über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher jeweils 60-sekündige Soundclips – sogenannte Skits – zu hören, die von mehr als 150 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden – darunter auch ein Soundclip von Ensemble Medulla.

Advertisements

stry kwintet smyk

5. Januar 2018 | 20:00
Kunsthaus KuLe, Auguststr. 10
im Rahmen der Performanceserie From Breath to Matter
kuratiert von Jule Flierl und Alessio Castellacci
 

Foto: Lulu Obermeier

Waiting Room: Körper//Grenze

In der Konzertperformance „Waiting Room: Körper // Grenze“ wird die Performativität des weiblichen Körpers beim Singen und Tanzen thematisiert und bis über die Körpergrenzen hinaus gesteigert hinein in den Bereich menschlicher Grenzerfahrungen zwischen Tod und Leben. In diesem Spannungsfeld zeigt sich die Stimme als Instrument der Überschreitung und Unterwanderung in faszinierender Deutlichkeit.

In the concert-performance „Waiting Room: Körper // Grenze“ it questions the performativity of the female body in dance and singing, and beyond the borders of the body in the realm of existenzial borderline experiences between death and life. In this field of tension the voice is revealing itself with great clarity as an instrument of transgression and subversion.

im Rahmen von / in the frame of
Field Notes – Monat der zeitgenössischen Musik

26. Sept 2017 | 19:00 Uhr
Waiting Room: Körper//Grenze
in alpha nova kulturwerkstatt & galeria futura
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

facebook event

Urban Voice

Ulrike Sowodniok (Lt.), Jagna Anderson, Dodi Helschinger, Lea Søvsø, Anna Weißenfels

Im UrbanRaum, Urbanstr. 93, 10967 Berlin
am 24.9.17 um 20.30h (Einlass 20h)

Im Rahmen von Field Notes – Monat der zeitgenössischen Musik

Die Stimmen von Ensemble Medulla erschließen ein Neuland im Kontext der zeitgenössischen experimentellen Musik. Aus einem somatischen Verständnis des Gruppenklangs heraus entwickeln die Sängerinnen ein faszinierend kontinuierliches Klangspektrum, das ihnen erlaubt, mit großer Leichtigkeit verschiedenste Stimmqualitäten ineinander übergehen zu lassen. Sie gestalten fließend nach dem Prinzip des Vorwegnehmens das Material für folgende Phrasen. Dabei kommt es zu einer Verschiebung, Verschmelzung und Umdeutung von genrespezifischen Qualitäten. Das Wiedereinbringen der Singstimme in das Spektrum der experimentellen Stimme, sowie der Übergang zwischen Alltagsstimme und künstlerischem Ausdruck, sind ihnen dabei wichtige Anliegen.
Die Vervielfältigung der Stimmen im Gruppenklang, denn durch Überlagerungen entstehen weit über fünf Solostimmen hinaus, bezeichnet die Gruppe als „kollektiven Analogspeicher“. Das Narrativ entfaltet sich in den Spannungs- und Zwischenräumen einer Klangreise durch verschiedene Zeitschichten und kulturelle Kontexte, in denen die Konstellation von „fünf Frauen singen“ – während sie alltäglichen Beschäftigungen nachgehen wie spinnen, stillen, Essen zubereiten, waschen etc. – endlos variiert. Diese Tätigkeiten werden meist nicht ausgeführt, sind aber im Assoziationsraum der Performance hörbar und spürbar und unterlaufen eine kontinuierliche Verwandlung. Der kreative Raum des Ensembles speist sich aus der professionellen künstlerischen Kompetenz der Einzelnen in verschiedenen Sparten (Musik, Tanz, Performance, bildende Kunst, Poesie und Kostümbild) und verleiht ihm einen unverkennbaren Charakter.

Ensemble Medulla „urban voice“
Ulrike Sowodniok (Lt.), Jagna Anderson, Dodi Helschinger, Lea Søvsø, Anna Weißenfels

At UrbanRaum, Urbanstr. 93, 10967 Berlin
24.9.17 | 20.30h (door & bar open at 20h)
in the frame of Field Notes – month of contemporary music

The voices of Ensemble Medulla open up new artistic grounds in the context of contemporary experimental music. Based on a somatic understanding of the group sound, the five singers develop an intriguingly continuous sound spectrum, which allows them to shift between various vocal qualities with great ease. They design the material for the following phrases fluently according to the principle of anticipation. This leads to a shift, fusion and reinterpretation of genre-specific qualities. The reintroduction of the singing voice into the spectrum of the experimental voice, as well as the transition between everyday voice and artistic expression, are important to them.
Through the overlapping of voices far more than five solo voices emerge. This multiplication of voices in the group sound is what they call “a collective analogue storage“. The narrative unfolds in the tension and interspaces of a sound journey through various layers of time and cultural contexts. In this way the constellation of „five women singing“ – while they pursue everyday activities such as spinning, nursing, eating, washing etc. – is endlessly varied. These activities are usually not carried out, but they are audible and noticeable in the associative space of the performance and undergo a process of continuous transformation. The creative resource of the ensemble consists of the professional artistic expertise of each individual within different fields (music, dance, performance, fine art, poetry and costume) and gives it a distinctive quality.

Barbara Lazara & Ensemble Medulla

12.05.2017
at Liebig12
Liebigstraße 12 – 10247 Berlin

7.15pm

Within the frame of Barbara Lazara´s workshop on vocal expansion techinques (11 – 15.05.2017), the vocal Ensemble Medulla (Ulrike Sowodniok, Jagna Anderson, Dodi Helschinger, Lea Søvsø, Anna Katharina Weißenfels) will present a small improvisation and dialogue with Barbara Lazara who will be talking about Mexico’s diverse scene of vocal experimental projects as well as about her own triggers and motivations to approach to the vocal material in her particular way.

more about Barbara Lazara: barbaralazara.yolasite.com
more about Liebig12: liebig12.net

Free entrance

Klangraum // Stimme in Exploratorium Berlin

Offene chorische Improvisation mit Vokalensemble Medulla

mittwochs 20 – 21.30 h, ab 10. Mai 2016, Leitung: Ulrike Sowodniok u.a.
in Exploratorium Berlin

Wir spielen mit der Überlagerung von Stimmklängen. Dabei erforschen wir die Eigendynamik des chorischen Klangs und ihre Resonanzen und Verwandlungen in unseren Körperräumen. Wie verändert die Körperklangwahrnehmung den Gesamtklang? Wie verändert sich darin die Beziehung der einzelnen Glieder des Chores? Von welchen stimmlich-sprachlichen Materialien gehen wir aus und wo tragen sie uns hin? Wann entsteht Bedeutung in subtilen Zwischenräumen der Verkörperung von Stimmklang? Wir werden unsere chorische Klangskulptur im Studio und im Stadtraum erleben und auch im Kontext von Bewegung ihre zeitlichen Relationen und Subtexte erforschen.

Geeignet für AnfängerInnen und erfahrene SängerInnen mit Offenheit für das gemeinsame Erleben.

Leitung:

Ulrike Sowodniok
sowie Gastdozentinnen aus dem Vokalensemble Medulla

Kurszeiten:

mi 20 – 21.30 h
ab 10. Mai 2017, 10 Termine

Kursgebühr:

80 Euro

Anmeldung:

Ulrike Sowodniok, eurek@web.de, (030) 623 23 47
Anmeldeschluß: 27. April 2017

Adresse:
Exploratorium Berlin
10961 Berlin-Kreuzberg
Mehringdamm 55 (Sarotti-Höfe), Aufgang C
U-Bhf. Mehringdamm (U6, U7)

http://exploratorium-berlin.de/de/klangraum-stimme/